Bauen mit Hanf

Bauphysikalische Perfektion

 

==> Website Bauen mit Hanf

Hanfstein | Hanfputz | Hanfbeton


Download
Hanfstein Technisches Merkblatt.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.3 MB
Download
Warum mit Hanf-Kalk bauen? Powerpoint Präsentation
Baustoff der Zukunft.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 20.7 MB
Download
Warum mit Hanf-Kalk bauen? PDF
Baustoff der Zukunft P.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.1 MB

bauphysikalische Vollkommenheit


 

 Die Symbiose des ältesten Baumaterials der Menschheit (Kalk) mit der ältesten Kulturpflanze (Hanf) ergibt den Baustoff der Zukunft dank bauphysikalisch vollkommener Eigenschaften. Das Material dämmt, speichert und reflektiert Wärme, reguliert die Luftfeuchtigkeit, reinigt die Raumluft, dämmt Schall und bringt hervorragende Raumakustik und Schallschutzdämmwerte. Hanf-Kalk versteinert (carbonisiert), bleibt dadurch für viele Generationen stehen, spart dadurch Geld  und bindet auch noch große Mengen an CO2. Das Material ist wieder verwertbar, Ungeziefer- und Nagetierresistent und feuerfest.
Zusätzliche Dämmung wie Polystyrol usw. wird überflüssig, die Verputz-Arbeit wird vereinfacht und die Bauzeit erheblich verkürzt.

Aus Hanf-Kalk pressen wir in einem Kalkluftverfahren Ziegelsteine, man kann es als Naturbeton gießen, als Dach- und Unterbodendämmung verwenden und mit einer speziellen Maschine auf Mauern spritzen.

Das Material wirkt wie eine Lunge im Haus, ähnlich wie Lehm und dämmt zusätzlich hervorragend (Lamda 0,056 - 0,07).

Geeignet für den Bau von Klimahäusern nature, A, B oder C

 

- 100% biologisch und natürlich

- thermische Isolierung / Wärmedämmung

- feuerbeständig

- reguliert die Luftfeuchtigkeit

- ausgezeichnete Schalldämmung

- speichert Wärme und gibt diese langsam wieder ab

- diffusionsoffen / durchlässigkeit ohne Kondensbildung

- atmungsaktiv

- wirkt der Klimaveränderung entgegen (CO2 positiv)

- gesund  

- geringes Gewicht

- dauerhaft

- recycle bzw. wiederverwendbar

- umweltfreundlich

- antibakteriell

- antistatisch

- wirkt dem Elektrosmog entgegen

- vertreibt Ungeziefer, Insekten und Nagetiere

- schnell wachsender und lokaler Rohstoff

 

Beim Bau eines Hauses gibt es mehrere Möglichkeiten die statische Konstruktion mit diesem Material zu verbinden wie. In Südländern wird dies vor allem mit Beton gemacht was die billigste Lösung ist, bei uns eher mit Holz-Skelettbau.

 

Einsatz findet die Hanf-Kalk Verbindung in Bodenschüttungen und Dachisolierungen, Hauswänden, Dämmungen zwischen Holzverkleidungen, Zwischenmauern, Außenmauern und vieles mehr. Auch beim Bau eines normalen Hauses kann durch den Einbau der Zwischenwände aus Hanfziegeln der große Vorteil der Luftreinigung und Feuchtigkeitsregulierung genossen werden.

 

Hanf - Diskriminierte Wunderpflanze der Natur

 

 

 

Hanf ist ein Rohstoff, der schon von unseren Großeltern genutzt wurde und erst nach dem 2. Weltkrieg, aufgrund der Wirtschaftsinteressen einzelner Magnaten zur Teufelsdroge degradiert wurde. Aufgrund der Erdölknappheit hat die EU Ende der 90er Jahre den Anbau von Faserhanf wieder erlaubt. Im Jahre 2013 wurde in Südtirol ertmals wieder Faserhanf von der Firma Ecopassion angebaut.

 

Hanf wächst in fast jedem Breitengrad innerhalb von nur vier Monaten vom feinen Samen bis zu einigen Metern hohen Pflanze heran, ohne die Notwendigkeit von übermäßiger Bewässerung (wie z.B. bei Baumwolle), Pestiziden, Unkrautvertilgungsmittel oder Dünger. Nutzhanf ist eine ideale Wechselfrucht und regeneriert den Boden: Er macht ihn durch seine tiefe Verwurzelung nahrhaft, lockert ihn auf, zieht wertvolle Mineralien und Nährstoffe aus den untersten Bodenschichten heraus und wirkt dadurch einer Auslaugung entgegen. Außerdem ist Hanf im Stande, eine große Menge an CO2 aus der Atmosphäre zu binden und in sein Holz einzuschließen (330 kg pro Tonne Trockenmaterial).

 

Hanf & seine Eigenschaften:

- biologisch

- stärkste Pflanzenfaser, die es gibt

- antibakteriell

- sehr beständig

- feuchtigkeitsregulierend

- extrem schnell wachsend

- Tiefwurzler, dadurch Lockerung des Bodens

- holt Mineralstoffe aus tiefer Erdschicht und dadurch ideale Wechselfrucht (Vermeidung von Monokulturen)

 

 

Geschichte des Hanfs:

Hanf ist eine der ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Welt. Seit es Menschen gibt, nutzen diese Hanffasern als Bekleidung (Funde von Hanftextilien bei fast allen geschichtsträchigen Ausgrabungen, z.B. bei Ötzi oder den Kelten).

Auch Gutenberg druckte sein erstes Buch auf Hanfpapier, da Holz zur Herstellung von Papier erst viel später genutzt wurde.

 

Resistente Hanfseile und Hanfsegel ermöglichten in unserer Geschichte die effiziente Schifffahrt und damit u. a. die Entdeckung Amerikas.

Auch in Südtirol war der Hanfanbau auf jedem Bauernhof gang und gebe. Die Pflanze wurde weiterverarbeitet zu Bekleidung, Vorhänge, Tischdecken, Seile und als Nahrungsquelle genutzt. Hanfsamenöl enthält 80-90% mehrfach ungesättigte Fettsäuren, ist reich an Omega 3,Omega 6 und Omega 9 Fettsäuren. Zudem enthält es Vitamin C + E, Vitamin B1,2,6,12, Niacin, Biotin und Panthotensäure. 

 

Leben in den Dolomiten - Kalk als Rohstoff

 

 

Kalk ist eines der ältesten Baumaterialien überhaupt und hat sich bis heute stets bestens bewährt.

 

Im natürlichem Kalkkreislauf kann das Kalkgestein durch Befeuerung im Kalksteinofen gebrannt werden. Durch diesen Vorgang wird dem Gestein CO2 entzogen und kann nun mit Wasser "gelöscht" werden.

Gelöschter Kalk kann nun aus der Luft wieder CO2 aufnehmen und wird so wieder zum Kalkgestein.

 

Eigenschaften von Kalk:

 

- er ist antibakteriell

- ist ein auf der ganzen Welt beliebtes Bindemittel und findet in verschiedensten Bereichen seinen Einsatz.

- wird seit Urzeiten verwendet und zählt zu den ältesten Baumaterialien überhaupt

- hat ideale bauphysikalische Eigenschaften - den Beweis liefern unsere 500 Jahre alte Bauernhöfe, die bis heute noch bestens erhalten geblieben sind.

- ist fester Bestandteil der Südtiroler Kultur